Bahnordnung

Die Rennbahn des Rennvereins Heisterfeldshof Bedburg-Hau e.V. ist ein Rechtskurs und eine Sandbahn. Die Bahnlänge beträgt 997 Meter (Vermessung: März 2006). Auf dem Hauptgeläuf darf in Rennrichtung nur innen, gegen die Rennrichtung nur außen gefahren werden.

Auf der Innenbahn ist ausschließlich in Rennrichtung zu fahren.

Das Befahren der Rennbahn (auch Heatfahren) darf nur von Personen erfolgen, die im Besitz eines gültigen Fahr- bzw. Trainingsausweises einer inländischen oder ausländischen Aufsichtsorganisation sind, und von den bei Trainern und Privatställen festangestellten Pferdepflegern, die gegen die Folgen der gesetzlichen Haftpflicht versichert sind.

Während der Rennveranstaltung darf das Geläuf und das Gelände innerhalb des Geläufs nur von Personen betreten werden, die vom Verein mit einer Funktion betraut sind. Trainer oder Pfleger der startenden Pferde sind an Renntagen ebenfalls berechtigt, das Geläuf zu betreten, soweit das zur Durchführung der Rennen erforderlich ist.

An Renntagen darf das Geläuf bereits eine Stunde vor Beginn des ersten Rennens nur noch in vorschriftsmäßigem sauberen Renndress befahren werden. Es besteht beim Befahren des Geläufs Helmpflicht!

Für alle Teilnehmer an Rennen herrscht bis zum Ende der Veranstaltung absolutes Alkoholverbot. Die Rennleitung ist berechtigt, jeden Teilnehmer vom Start zu verweisen, der gegen diese Anordnung verstößt.

Ab eine Stunde vor Beginn des ersten Rennens dürfen Pferde aufgewärmt bzw. gearbeitet werden, die am selben Tag für einen Start vorgesehen sind.

Für die Startnummern und Satteldecken, die an der Meldestelle erhältlich sind, ist eine Pfandgebühr von jeweils 5 EUR zu hinterlegen, die bei Rückgabe erstattet wird.

Für eine feste Box zum Renntag ist eine Gebühr von 25,-- € zzgl. gesetzl. MwSt. zu entrichten.

Paradeordnung

Jedes Gespann ist zur Teilnahme an der Parade verpflichtet, um den Zuschauern vor dem Rennen die teilnehmenden Pferde zu präsentieren (§ 77 TRO).

Der Sammelplatz für die Parade ist im Casino-Bogen auf Höhe des Rennleitungswagens.

Die Parade ist in numerischer Reihenfolge entgegen der Rennrichtung vor Publikum zu fahren.

Die numerische Reihenfolge ist einzuhalten.

Es erfolgt bei jedem Rennen eine Einzelvorstellung durch den Bahnsprecher, so dass Abstände von etwa 50 Metern zwischen den Gespannen einzuhalten sind.

Die Parade beginnt etwa 8 Minuten vor der geplanten Startzeit des jeweiligen Rennens.

In begründeten Ausnahmefällen kann die Rennleitung auf Antrag einen Teilnehmer von der Parade befreien. Die Befreiung ist bekannt zu geben.

Startordnung

Autostart und Allgemeines:

Das Startauto steht etwa 300 Meter vor der Startmarke. Nach der Durchsage »eine Minute« müssen sich alle Teilnehmer in einem Bereich von maximal 300 Metern hinter dem Startauto aufhalten.

Beim Kommando »Start frei« setzt sich das Auto langsam in Bewegung. Etwa 200 Meter vor der Startmarke beschleunigt der Startwagen.

Bei der blauen Marke – 150 Meter vor dem Start - müssen die Pferde der 1. Reihe hinter dem Flügel sein, die Pferde der 2. Reihe maximal 20 Meter hinter der 1. Reihe.

Die Gespanne der 1. Reihe sind verpflichtet, dicht an das Startauto heran zu fahren, um die Teilnehmer in der 2. Reihe nicht zu behindern.

Die Anmeldung eines Abstandes zum Startwagen (Länge) ist nicht möglich.

Kurz nach der blauen Marke (etwa 140 Meter vor der Startmarke) beschleunigt das Startauto bis zur Startmarke auf Renngeschwindigkeit.

Geschirr- und Wagendefekte in der Startphase, die zu einem Fehlstart führen, müssen der Rennleitung vor Behebung des Defektes vorgezeigt werden. Bemerkt ein Teilnehmer einen Geschirrdefekt erst in der Startphase (nach Anfahren des Startwagens), hat er sein Pferd aufzunehmen und - nachdem er von allen anderen Teilnehmern passiert wurde - zu wenden, um die Rennleitung auf den Geschirrdefekt aufmerksam zu machen.

Pro Autostart-Rennen werden maximal 12 Pferde (2 Startreihen sind möglich) zugelassen. In Autostart-Rennen starten 6 Pferde aus der ersten Reihe. Ein Aufrücken aus der zweiten Startreihe ist nicht möglich.

Das Gespann mit der Startnummer 7 startet in der zweiten Reihe hinter dem Gespann mit der Startnummer 1. Das Gespann mit der Startnummer 8 startet in der zweiten Reihe hinter dem Gespann mit der Startnummer 2. Im Weiteren entsprechend: 9 hinter 3, 10 hinter 4, 11 hinter 5, 12 hinter 6.

Bei Ausfall eines Gespanns können die Teilnehmer innerhalb der Startreihe nach innen aufrücken.

Bänderstart:

Es besteht keine Beschränkung der Teilnehmerzahl pro Band. Die maximale Starterzahl in Bänderstart-Rennen ist in der jeweiligen Rennausschreibung geregelt.

Beim Bänderstart begeben sich die Teilnehmer zunächst beim Kommando »Start frei« vom Hauptgeläuf auf die Innenbahn entgegen der Rennrichtung. Jedes Gespann überquert den Überweg zur Innenbahn in der Mitte des Casino-Bogens. Das Feld wird angeführt von der höchsten Programmnummer.

Die Teilnehmer haben innerhalb der Bänder dicht aufzuschließen. Zwischen den Bändern ist ein Abstand von etwa 25 Metern einzuhalten. Bei Erreichen der Übergänge biegen die Gespanne sodann auf das Hauptgeläuf in Rennrichtung ein.

Bei vier oder weniger Gespannen innerhalb eines Bandes wird das Band angeführt von dem Gespann mit der höchsten Startnummer.

Bei fünf oder mehr Gespannen innerhalb eines Bandes wird das Band angeführt von dem Teilnehmer mit der zweithöchsten Startnummer. Das Gespann mit der höchsten Startnummer begibt sich links neben dem anführenden Gespann in das Band herein.

In Trabreiten wird bei bis zu 5 Teilnehmern innerhalb eines Bandes das Band angeführt von dem Teilnehmer mit der höchsten Startnummer. Starten mehr als 5 Pferde aus einem Band, so bilden die höchsten Startnummern im Band in absteigender Reihenfolge eine zweite, äußere Reihe (links) innerhalb der Bandformation.

Die anführenden Teilnehmer im jeweiligen Band sind verpflichtet, bei Erreichen des Hauptgeläufs zum Start des Rennens die volle Bahnbreite auszuschöpfen und soweit wie möglich der äußeren Bahnbegrenzung zu starten.

Das Startkommando beginnt mit der Ansage »Fertigmachen« sobald die Pferde mit der höchsten Nummer im jeweiligen Band von der Innenbahn Richtung Hauptgeläuf abbiegen.

Erreichen die Pferde mit der höchsten Startnummer innerhalb des Bandes das Hauptgeläuf, erfolgt das Kommando »An die Plätze«. Danach folgt in zwei weiteren Sekunden das Kommando »Eins«, eine Sekunde später: »Zwei« und eine weitere Sekunde später: »Ab«.

Verstöße gegen die Bahnordnung, Paradeordnung und Startordnung können von der Rennleitung mit Ordnungsmitteln geahndet werden bzw. zum Fehlstart führen.

Foto: © by Dirk Sandkühler


8. September 2024

· Offizielle Bedburg-Zeit ·


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